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Deutsche Forschungsgemeinschaft:

SPP 1356 - ‘Pluripotency and Cellular Reprogramming’

Die Erforschung der zellulären Pluripotenz ist eines der anspruchsvollsten und zugleich viel versprechensten Forschungsgebiete in der Biomedizin.

Die Möglichkeit, adulte Zellen zu pluripotenten Zellen zu reprogrammieren, verspricht enorme therapeutische Anwendungen und vermag die ethisch umstrittene Gewinnung von humanen embryonalen Stammzellen für die Forschung und klinische Anwendung zu umgehen. Das Verständnis der molekularen Regulatoren von Pluripotenz und der Reprogrammierung steht allerdings erst am Anfang. Ein grundlegendes Verständnis dieser Regulatoren ist jedoch essentiell für die Entwicklung effektiver Ansätzen zur Induktion von Pluripotenz und gezielter Differenzierung. Daher werden sich die Mitglieder des Schwerpunktprogrammes 1356 auf Schlüsselbereiche konzentrieren, die entscheidend sind für das Verständnis von Pluripotenz und Reprogrammierung.

Übergeordnete Ziele sind:
a) Die Identifikation und Charakterisierung von genetischen und epigenetischen Netzwerken, die Pluripotenz kontrollieren.
b) Analyse molekularer Mechanismen, die eine Wiederherstellung von Pluripotenz in differenzierten Zellen regulieren.


Figure: Mechanismen, die die Pluripotenz und die Reprogrammierung von Zellen beeinflussen. Graphic: Jeanine Müller-Keuker

Das Arbeitsprogramm des interdisziplinären Schwerpunktprogramms beinhaltet:
(1) die Identifikation und Charakterisierung neuer Gene und Faktoren der Pluripotenzregulation;
(2) die Analysen von Wechselwirkungen zwischen genetischen und epigenetischen Signalwegen;
(3) die Aufklärung von Zusammenhängen zwischen globalen und lokalen Chromatinstrukturen;
(4) die Identifikation von praktikablen und effektiven Strategien zur Induktion und Regulation von Pluripotenz durch Kern-Reprogrammierung, Zellfusion und externe Faktoren.

Schwerpunktprogramme sind themenorientierte Förderprogramme der DFG. Sie haben eine maximale Laufzeit von 6 Jahren und sollen neue und aktuelle Forschungsentwicklungen interdisziplinär und überregional vernetzen.

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Forschungsprogramm:

SPP 1356 Koordinator:
Prof. Dr. Albrecht Müller

Programm-Komitee:
Prof. Dr. Hans Robert Schöler
Prof. Dr. Jörn E. Walter
Prof. Dr. Martin Zenke